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isocoat - Fassadenanstriche

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Kriterien für die Auswahl 

Fassadenfarben sollen die gewünschte Optik der Fassade möglichst lange bewahren, was eine hohe Farbtonbeständigkeit einerseits und eine gute Wetterbeständigkeit andererseits voraussetzt. Für alle guten Fassadenbeschichtungen gilt, sie verhindern ein Durchfeuchten des Putzes und damit auch des Wandbildners. Trockene Außenwände wiederum werden seltener von Algen befallen und behalten ihren materialspezifischen Wärmedämmwert. Neben den beiden primären Zielen der Farbtonhaltung und Wetterbeständigkeit, ist natürlich zu beachten, dass die gewünschten Eigenschaften in Einklang mit dem vorhandenen Untergrund gebracht werden müssen.

Farbtöne
Während Kunststoffdispersionsfarben in fast jedem Farbton herstellbar sind, ist die Farbtonvielfalt bei Silikat- und Silikonharz-Fassadenfarben eingeschränkt. Insbesondere sehr brillante Farbtöne sind oftmals nur in Kunststoffdispersionsfarben erzielbar. Doch auch wenn ein Farbton grundsätzlich herstellbar ist, bedeutet das noch nicht, dass er unter den gegebenen Objektbedingungen lange stabil bleibt. Grundsätzlich verändern sich alle Farbtöne in Abhängigkeit von der Nutzungsdauer und den am Objekt herrschenden Umweltbedingungen. Die vom Material zu erwartenden Farbtonveränderungen ergeben sich durch die Art und Menge des eingesetzten Bindemittels ebenso wie aus der Pigment- und Füllstoffart. Näheres hierzu erfahren Sie im BFS-Merkblatt Nr. 26, welches als Pflichtlektüre zu diesem Thema angeraten ist.

Selfclean Fassadenfarbe von Wessendorf      Wessendorf Farbfächer

Bauphysikalische Bewertung
Fassadenfarben können hinsichtlich ihrer bauphysikalischen Eigenschaften nach der Wasseraufnahme und der Diffusionsfähigkeit bewertet und eingeteilt werden. Zur Bewertung des Regenschutzes bietet sich der w-Wert an. Die Diffusionsfähigkeit einer Fassadenbeschichtung wird mit dem sd-Wert ausgedrückt. Bei der Bewertung ist zu beachten, dass beide Werte zusammen betrachtet werden müssen. Eine Fassadenbeschichtung mit hoher Wasserdurchlässigkeit ist nicht unbedingt schlecht zu bewerten, wenn sie gleichzeitig eine hohe Diffusionsfähigkeit besitzt. Mit einfachen Worten: Das eingedrungene Wasser muss in der Trocknungsphase nach dem Regen schnell wieder ausdiffundieren können.

Die „richtige“ Beschichtung
Was nun für den konkreten Anwendungsfall die richtige Auswahl ist, kann erst entschieden werden, wenn alle Fakten wie Untergrund, Farbtonwunsch, Witterungsbelastung und Baukonstruktion bekannt sind. In den meisten Fällen wird eine Beschichtung mit isocoat Silikonharzfarbe die richtige Entscheidung sein. isocoat Silikonharzfarben sind sehr vielseitig und verbinden viele positive Eigenschaften der Silikatfarben mit den guten Eigenschaften der Dispersionsfarben. Demgegenüber steht allerdings die geringere Farbtonvielfalt, eine hohe CO2-Durchlässigkeit – die also die Carbonatisierung von Beton nicht bremst – und die in der Regel nicht vorhandene Eignung als Renovierungsbeschichtung auf elastischen Altbeschichtungen. Die „eierlegende Wollmilchsau“ gibt es also auch bei den Fassadenfarben nicht. Umso wichtiger ist es, der richtigen Auswahl genügend Aufmerksamkeit zu schenken.

isocoat /Qualitätsbeurteilung
Die Qualitäts- bzw. Eignungbeurteilung der isocoat Fassadenfarben erfolgt anhand der Bewertung verschiedener relevanter Eigenschaften:

Über kennzeichnende Piktogramme werden Farb- und Verarbeitungsmöglichkeiten angezeigt:

Piktogramm Farbauswahl  Piktogramm streichen  Piktogramm rollen  Piktogramm bürsten  Piktogramm Airless spritzen